Wärme für Menschen, nicht für die Decke: Infrarot-Hallenheizung von Schwank

In einer hohen Halle steigt die warme Luft unter das Dach, während die Mitarbeiter am Boden frieren. Infrarot-Strahlungswärme kehrt das um: Sie erwärmt Boden, Maschinen und Menschen direkt – und erst danach die Luft. Ab sofort liefern und projektieren wir bei Arne Nielsen A/S Infrarot-Hallenheizungen von Schwank.

Warum konventionelle Heizung in hohen Hallen teuer ist

Warmluft und Heizkörper erwärmen die Luft. In einer Halle mit 6–10 Metern Höhe sammelt sich die wärmste Luft dort, wo sich niemand aufhält. Jedes Mal, wenn ein Tor geöffnet wird, geht ein großer Teil der erwärmten Luft verloren – und muss erneut aufgeheizt werden.

Infrarot-Strahlungswärme wirkt wie die Sonne: Die Strahlung geht durch die Luft und gibt ihre Wärme erst ab, wenn sie auf Boden, Einrichtung und Menschen trifft. Der Boden wird zum Wärmespeicher, und die gefühlte Temperatur am Arbeitsplatz ist hoch, auch wenn die Luft unter der Decke kühl ist.

Wo ist sie sinnvoll?

Gas-Infrarotheizung eignet sich am besten für Hallen ab ca. 4 Metern Höhe mit Gasanschluss. Typische Beispiele:

  • Maschinenhallen, Werkstätten und Ställe in der Landwirtschaft
  • Lager- und Logistikhallen mit häufig geöffneten Toren
  • Kfz-, Lkw- und Maschinenwerkstätten
  • Produktionshallen mit Zonen unterschiedlicher Temperatur
  • Sport- und Reithallen, die nur bei Nutzung beheizt werden

Ist die Halle niedriger oder gibt es kein Gas, können elektrische Infrarotheizung (eSchwank) oder eine Wärmepumpe die richtige Lösung sein. Das beurteilen wir gemeinsam mit Ihnen anhand des Aufmaßbogens.

Schwank-Strahlungsheizungen unter der Decke eines Lagers
Foto: Schwank GmbH

Das Programm von Schwank

Schwank entwickelt seit über 90 Jahren Gas-Infrarotheizungen und hat mehr als 2,5 Millionen Geräte in über 40 Ländern installiert. Das Programm umfasst unter anderem:

  • geniumSchwank – modulierender Dunkelstrahler (15–48 kW) mit einem Jahresnutzungsgrad bis 99 % und niedrigen NOx-Emissionen. Laut Hersteller später auf Wasserstoff umrüstbar, sobald dies aktuell wird.
  • supraSchwank und primoSchwank – keramische Hellstrahler für große Höhen und Stadien.
  • eSchwank – elektrische Infrarotheizung für die Zonenbeheizung, wo kein Gas vorhanden ist.

Die gasbefeuerten Strahler sind gemäß EU-Gasgeräteverordnung (EU) 2016/426 in der Kategorie II2H3B/P für den dänischen Markt zugelassen – und damit auch für aufbereitetes Biogas aus dem Gasnetz.

Schwank-Strahlungsheizungen unter der Decke eines Lagers
Foto: Schwank GmbH

Biogas und die grüne Wende

Ein immer größerer Teil des Gases im dänischen Netz ist Biogas. Ein moderner, modulierender Gasstrahler verbraucht nur die Energie, die benötigt wird – und nur in den Zonen, die genutzt werden. Damit ist Infrarot-Hallenheizung ein konkreter Beitrag zur grünen Wende für Unternehmen mit großen, hohen Gebäuden.

So arbeiten wir: Projekt statt Preisliste

Hallenheizung wird nicht von der Stange verkauft. Jede Anlage wird für die konkrete Halle ausgelegt:

  • Sie füllen den Aufmaßbogen vor Ort beim Kunden aus – das dauert 15–20 Minuten.
  • Wir senden die Daten an die technische Abteilung von Schwank, die die Anlage mit Anordnung, Abgasführung und Materialliste auslegt.
  • Sie erhalten ein Gesamtangebot von uns.
  • Der Installateur montiert – Service und Ersatzteile laufen über Arne Nielsen A/S.

Aufmaßbogen herunterladen

Haben Sie oder Ihr Kunde eine kalte Halle? Laden Sie den Aufmaßbogen herunter, füllen Sie ihn vor Ort aus und senden Sie ihn mit Fotos der Halle an info@arnenielsen.dk. Sie erhalten dann einen ausgelegten Vorschlag.

Aufmaßbogen als Word · Aufmaßbogen als PDF