Diese Woche wurden rund 700 französische Supermärkte von einem Cyberangriff auf ihre Kühlanlagen getroffen. Laut französischem Fernsehen zwangen die Angreifer die Kühlmöbel in einen Dauer-Abtauzyklus und stellten Temperaturen von bis zu 50 °C ein. Märkte mussten Ware entsorgen, und Frankreichs Finanzminister sprach von einem Angriff auf „das Herz unserer Ernährungssicherheit“.
Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Kühlkette als verwundbar erweist. Beim Stromausfall auf der Iberischen Halbinsel im April 2025 verloren spanische Supermärkte laut dem Branchenverband Asedas mindestens 53 Millionen Euro, weil frische, gekühlte und tiefgekühlte Ware entsorgt werden musste.
Zwei verschiedene Bedrohungen, eine Folge
Ein Cyberangriff und ein Stromausfall sind zwei verschiedene Dinge. Ein Generator hilft nicht, wenn jemand die Steuerung der Kühlanlage übernommen hat – dagegen helfen aktuelle Software und eine ordentliche Firewall.
Die Folge ist aber dieselbe: Fällt die Kühlung aus, ist die Ware verloren. Und Stromausfälle bleiben die häufigste Bedrohung für die Kühlkette. Dort entscheidet der Notstrom, ob der Markt geöffnet bleibt.
Spanien hat den Unterschied deutlich gezeigt. Große Ketten mit Notstromaggregaten blieben geöffnet. Andere mussten ganz oder teilweise schließen, und kleinere Geschäfte ohne Backup mussten zumachen.
Der Generator reicht nicht – auch der Diesel muss stimmen
Man glaubt leicht, die Sache sei erledigt, sobald der Generator steht. Doch ein Notstromaggregat läuft oft nur beim jährlichen Test, und der Diesel kann jahrelang im Tank stehen. In dieser Zeit passiert einiges:
- Wasser sammelt sich im Tank durch Kondensation, besonders in unbeheizten Räumen und Außentanks.
- Diesel altert und bildet Ablagerungen und Schlamm.
- Mikrobielles Wachstum kann an der Grenzfläche zwischen Wasser und Diesel entstehen und Filter und Düsen verstopfen.
Das Ergebnis ist ein Generator, der beim Test problemlos startet, aber nach einer Stunde im Ernstfall stehen bleibt, weil die Filter verstopfen – genau dann, wenn die Kühlmöbel ihn am dringendsten brauchen.
Vorbeugende Kraftstoffreinigung
Der spanische Hersteller Inpro hat sich genau darauf spezialisiert. Neben Förderaggregaten für Tagestanks baut Inpro Systeme zur vorbeugenden Kraftstoffreinigung, sogenanntes Fuel Polishing. Sie fördern den Diesel regelmäßig durch Filter und Wasserabscheider und halten ihn sauber und einsatzbereit, auch wenn der Generator selten läuft.
Laut Hersteller ist Inpro-Ausrüstung in mehr als 2.000 kritischen Anlagen installiert, etwa in Krankenhäusern, Rechenzentren, öffentlichen Gebäuden und Wasserwerken. Supermärkte sind ein naheliegender nächster Schritt, wenn die Kühlkette gesichert werden soll.
Wer sollte sich damit befassen?
- Supermärkte und Lebensmittelketten mit Notstrom für Kühl- und Tiefkühlware.
- Kühlhäuser und Lebensmittellager, wo ein längerer Stromausfall schnell teuer wird.
- Lebensmittelhersteller wie Schlachthöfe und Molkereien, deren Produktion keine Unterbrechungen verträgt.
Die erste Frage ist einfach: Wann wurde der Diesel in Ihrem Notstromtank zuletzt auf Wasser und Ablagerungen geprüft?
Inpro bei Arne Nielsen A/S
Arne Nielsen A/S liefert Inpro-Ausrüstung für den sicheren Umgang mit Öl und Diesel, unter anderem Förderung, Füllstandsregelung, Lecküberwachung und Kraftstoffreinigung. Wenn Sie ein Notstromaggregat mit einem Tank haben, der geprüft werden sollte, helfen wir gern bei der richtigen Lösung.
Schreiben Sie uns an info@arnenielsen.dk.
Quellen
- AP via TechXplore: Cyberattacks hit European supermarket chains and disrupt refrigeration systems, 14. Oktober 2026
- Inpro: Supermarkets after the electricity blackout